MPU Kosten & Gebühren

Und was wird mich das alles kosten? Das kommt ganz darauf an, was Sie meinen und wie Sie rechnen. Dazu gleich unten mehr, doch zunächst mal auf den Punkt gebracht:

Eine MPU-Beratung (60 min. inklusive aller Formalitäten (Bezahlung, Erstellung von Kopien, Terminvereinbarungen usw.) kostet 75 EUR. Sollten weitere Stunden im Rahmen einer MPU-Vorbereitung in Anspruch genommen werden fallen je Stunde (60 min.) 90 EUR an. Die Anzahl der Gespräche hängt von vielen Dingen ab: Wie umfassend ist Ihre aktenkundige Vorgeschichte, wie offen, reflektiert, motiviert und gesprächsbereit sind Sie und wie sehr haben Sie relevante Einstellungen und Verhaltensweise bereits verändert usw. 

Es gibt bei mir keine Mindeststundenanzahl und auch keine Mindestdauer, und da mögliche Folgetermine i.d.R. auch immer nur individuell vereinbart werden, gehen Sie mit einer Beratung kein Risiko ein. Sie können Ihren Zeit- und Kosteneinsatz letztlich selbst bestimmen. Gemeinsames Ziel ist dabei, das Sie auf alle Fragen umfassend und sicher antworten können und sich für eine MPU auch selbst bereit fühlen. Das werden Sie im Verlauf der Gesprächsreihe selbst bemerken können. Ein MPU-Testgespräch kann da ergänzend weitere Klärung bringen.

 

MPU Gebühren und Fakten. Die Behörden haben unterschiedliche Gebühren, die auf dem Weg zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis anfallen. Rechnen Sie grob mit 80-280 EUR. Die Begutachtung und Erstellung des Gutachtens wird nach einer festgelegten Gebührenordnung berechnet, also bundesweit für alle Begutachtungsstellen einheitlich. Grob gesagt für die Hauptfragestellungen: Alkohol 420 EUR, Drogen 560 EUR und Punkte 360 EUR. Wer mehr als eine Fragestellung hat, muss bis zu 760 EUR einplanen. Abstinenznachweise variieren deutlich, je nach Art der Analyse (Urin oder Haar), Dauer (3, 4, 6 oder 12 Monate) und Substanzen (Alkohol, Drogen, spezielle Stoffe) und den jeweiligen Anbietern (i.d.R. nur bei amtlich anerkannten Begutachtungsstellen durchführbar). Rechnen Sie mit 200-1.000 EUR. Eventuell kommen ergänzend oder alternativ noch Arztkosten für Blutuntersuchungen (Leberwerte, CDT, spezielle Werte) von 15-100 EUR dazu.

 

Oje. Da kann ich mir eine vernünftige Beratung oder eine professionelle Vorbereitung ja gar nicht mehr leisten! Das sollten bzw. müssen Sie aber! Gehen Sie bitte nicht zur Begutachtung in dem Glauben, dem Gutachter eine unzureichende oder fehlende Vorbereitung durch Ihre finanzielle Not zu schildern bzw. zu rechtfertigen. Denn die Gutachter interessieren in erster Linie Ihre Einsicht in das Ausmaß und die Entstehung Ihrer Problematik und die ausreichende und stabile Veränderung Ihres Verhaltens und vieles vieles inhaltlich relevante mehr.

Vergessen Sie bitte nicht: es geht dabei letztendlich um Sicherheit im Straßenverkehr. Und unzureichende Vorbereitung bzw. Aufarbeitung bedeuten weiterhin bestehende Zweifel an Ihrer Fahrtauglichkeit und damit auch Unsicherheit für den Straßenverkehr. Und das können sich weder Gutachter noch Behörden leisten. Und Sie im Übrigen auch nicht. Darum müssen Sie für Ihre Zukunft, für die Sicherheit im Straßenverkehr und letztlich Ihren Führerschein die notwendige Zeit und auch das Geld investieren. Er-sparen Sie sich eine negative Begutachtung, denn diese kostet unnötig viel Zeit, Geld und auch Nerven.

 

Manch einer rechnet in seine persönlichen MPU-Kosten auch Ordnungsgelder und Strafgebühren, Rechtsanwaltskosten, ggf. Unfallkosten, Kosten für Bus und Bahn, Gebühren seitens der Behörden, die Kosten der Vorbereitung, die Abstinenznachweise, weitere Arztbefunde, die Gebühren für die Begutachtung und Erstellung des Gutachtens und ggf. noch Kosten für die Fahrschule oder ein Aufbauseminar ein, und und und.

Viel mehr kann es dann aber auch nicht mehr sein.

Und tatsächlich sind das die denkbaren Gesamtkosten.

Einerseits.

 

Andererseits,

(er-)sparen Sie sich auch vieles, das sich auch, aber nicht nur, in Geld und Zahlen ausdrücken lässt. Schließlich geben Sie kein oder nur sehr wenig Geld mehr für Alkohol oder kein Geld mehr Drogen oder kein Geld mehr für Ordnungsgelder und Strafgebühren aus. Sie müssen nach geselligen Anlässen oder Feiern auch nicht mehr mit Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren. Sie brauchen auch kein Geld für Bus, Bahn oder Taxi ausgeben, weil Sie ein Fahrverbot haben. Sie sind zudem weniger krank, fühlen sich weniger unwohl am morgen, sind produktiver am Tag und leisten mehr in weniger Zeit. Und wer weiß, welche Folgekosten durch ein fortgesetztes Fehlverhalten ihrerseits noch entstanden wären: Gesundheitliche Probleme, berufliche Schwierigkeiten, Beziehungskonflikte oder auch weitere (Verkehrs-)Straftaten.

Vergessen Sie das bitte niemals mit in Ihrer Rechnung mit aufzunehmen und entsprechend auch zu wertschätzen.

 

Ein guter Rat noch zum Schluss. Wenn Sie überlegen, die Rechtsordnungen und das Rechtssystem zu umgehen durch Kauf eines EU-Führerscheins, falschen Gutachtens oder ähnliches: Das fliegt früher oder später eh auf, nicht zuletzt, weil Sie ja an Ihren fehlerhaften Einstellungen und Verhaltensweisen nichts verändert haben und schon damit auf sich aufmerksam machen werden.

Und dann kämen neben den ganzen Strafkosten erneut alle Kosten des gewöhnlichen MPU-Verfahrens, einschließlich einer guten Vorbereitung, auf Sie zu. Sie erkaufen sich somt bestenfalls etwas Zeit, die wird Sie aber unterm Strich mehr als teuer zu stehen kommen.

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Psychologische Praxis

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